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Invasive Arten

5. Juli 2010

PM 21/2010

Invasive Arten auf dem Vormarsch

Die invasiven Arten Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japanonica), Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) oder das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera), aber auch die Lupine, die in der Vergangenheit von der Land- und Forstwirtschaft zur Stickstoffanreicherung der Böden eingebracht wurde, sind in den letzten Jahren in der freien Landschaft im Vormarsch begriffen. Als invasive Arten verdrängen sie unsere angestammte heimische Flora u. a. durch dichten Massenwuchs und können bei direkter Berührung auch gesundheitliche Probleme (z. B. Riesen-Bärenklau) hervorrufen.

Vor diesem Hintergrund rücken dieser Tage Mitarbeiter der Biosphärenreservatsverwaltung Vessertal-Thüringer Wald insbesondere dem Japanischen Staudenknöterich auf ausgewählten Standorten innerhalb des Biosphärenreservates Vessertal-Thüringer Wald mit der Motorsense zu Leibe.

Die aus Ostasien stammende, bis zu drei Meter hoch wachsende Pflanze wurde im Jahr 1823 als Zierpflanze nach Europa eingeführt und verbreitet sich seit dem massiv u. a. im Bereich der Bachtäler des Thüringer Waldes. So sind Teile des Bibergrundes bei Fehrenbach bereits dschungelartig zugewuchert.

Bekämpfen kann man diese Arten u.a. mit mechanischen Maßnahmen, wie z. B. dem Ausgraben der Rhizome/Wurzeln bzw. mit einer mehrfachen Schnittnutzung vor Beginn der Fruchtphase.

Die Eigentümer von Außenbereichsflurstücken werden gebeten, der Ausbreitung dieser Arten entgegen zu wirken und durch entsprechende mechanische Bekämpfungsmaßnahmen auf ihren Grundstücken einzudämmen.