
Schon gewusst ?
... dass das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald
- im Thüringer Wald zwischen Schleusingen, Suhl und Ilmenau liegt
- von der UNESCO, der Welt-Organisation für Erziehung, Kultur und Wissenschaft, anerkannt wurde
- mit über 500 weiteren Biosphärenreservaten ein weltweites Netzwerk bildet
- schon über 30 Jahre alt ist
- zu Fuß nur für Schnellläufer an einem Tag zu umrunden ist (88 km)
- bei guter Sicht vom Brocken und von der Wasserkuppe zu sehen ist (Schneekopfturm)
... dass im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald
- Schüler die Natur hautnah erleben und als Junior-Forscher den Geheimnissen der Natur auf der Spur sind
- noch ein echter Köhler in qualmenden Meilern Holzkohle herstellt (Firma Köhlerei Hartleb, Schleusingerneundorf)
- eine fleischfressende Pflanzenart zu Hause ist (Rundblättriger Sonnentau)
- eine Fuchsart vorkommt, die es sonst nirgends gibt – der Biosphärenreservats-Fuchs
- der höchste Punkt der Große Beerberg (983 m ü. NN) und der tiefste Punkt der Ort Breitenbach (421 m ü. NN) ist
- eines der kleinsten landlebenden Säugetiere Europas lebt – die Zwergspitzmaus (2,6g bis 5,9 g)
- das größte Säugetier hier der Rothirsch ist (bis ca. 150 kg)
... dass es im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald
- fliegende Sackträger, Wurzelbohrer und Ritter gibt (Schmetterlingsfamilien)
- zwar zwei Schillerfalter-Arten gibt, aber bisher noch kein einziger Goethefalter entdeckt wurde
- einst Waldberufe wie Pechsieder, Kienrußbrenner und Zapfenpflücker gab
- ein Naturtheater mitten im Wald gibt (Steinbach-Langenbach = größtes Naturtheater Thüringens)
… dass
- der Rennsteig, der bekannte Höhenwanderweg, durch das Gebiet verläuft
- einst wichtige Handelsstraßen den Thüringer Wald hier querten
- ein Ort durch eine Klostergründung (Kloster auf dem Wald zu den Frauen) entstanden ist (Frauenwald)
- Herbert Roth, auch "Vater der Volksmusik" genannt - war der bekannteste Komponist volkstümlicher Lieder in Thüringen, hier sein „Rennsteiglied“ zum ersten Mal sang: „Ich wand’re ja so gerne ...“
- der steilste Bahnstreckenabschnitt Deutschlands, in Normalspur und im Traktionsbetrieb, hier im Gebiet von Stützerbach zum Bahnhof Rennsteig führt
- es hier ein Bergwerk gibt, in dem die Wände als Flipchart genutzt werden könnten: Magnete halten hier überall, da eisenerzhaltiges Gestein (Magnetit) ansteht. Das wurde einst in der Zeche „Schwarze Crux“ bei Vesser abgebaut.
- alles Regenwasser letztendlich zur Nordsee fließt
- der Thüringer Wald immer noch, wie seit Jahrtausenden, abgetragen wird und die Gesteine, zu Geröll, Kies und Sand zermahlen, in der Nordsee landen
- man auf über 400 km Wanderwegen wandern kann
- drei vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete Qualitätswanderwege das Gebiet queren (Gipfelwanderweg, Goethewanderweg, Rennsteig, Stand Ende 2008)
- die Fließgewässerdichte im BR zwischen 1,0 und 2,65 km/km² liegt.
- es ca. 7.500.000 Bäume im BR gibt (ca. 15.000 ha x 500 Bäume/ha), dass sind etwa so viele Bäume wie London, Lima, San Francisco oder Johannesburg Einwohner haben
- es Pilze gibt, die wie Zunder brennen (Zunderschwamm)
- hier die erste Röntgenröhre gebaut wurde (Stützerbach) [ist nicht ganz klar, da Gehlberg ebenfalls diesen Anspruch erhebt]
- es zwei Dörfer gibt, in denen jeweils 2 Kirchen stehen (Neustadt a.R., Stützerbach)
Aktuelles
19. August 2010
19. August 2010
15. August 2010
Veranstaltungen
07. September 2010
Wo einst der Köhler lebte
07. September 2010
Brotrödchen und andere Flurbezeichnungen - was erzählen sie?
08. September 2010
Wanderung zum Hirschbrüllen

