
Vom Ei zum Schmetterling
HALLO!
Ihr kennt mich bestimmt schon:

Ich bin ein Schmetterling! Wegen den langen Zipfeln an meinen hinteren Flügeln werde ich Schwalbenschwanz genannt.
Das rotblaue „Auge” auf meinen Flügeln soll Angreifer verwirren. Uns Schmetterlinge könnt ihr gut an den Farben und Mustern der Flügel unterscheiden.
Doch bevor ich als buntes Flatterwesen über die Bergwiesen des Thüringer Waldes gaukeln konnte, musste ich nach dem Schlüpfen aus dem Ei eine Verwandlung durchmachen: von der Raupe - zur Puppe - bis zum fertigen Schmetterling.

Meine Mutter legte im Frühling ein senfkorngroßes, gelbes, kugelrundes Ei an einem Möhrenblatt ab.
Nach einigen Tagen schlüpfte ich aus dem Ei, fraß die Eierschale auf und machte mich dann über die Möhrenblätter her.

Ich habe gefressen und gefressen und wurde schließlich eine stattliche Raupe.
Dabei mußte ich mehrere Male meine zu eng gewordene Haut abstreifen.

Eines Tages im Sommer suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen. Mit dem Hinterende an einen Stengel geheftet und um den Körper einen Haltegürtel geschlungen, bekam ich eine feste Haut.
So wartete ich als Puppe meine Verwandlung zum Schmetterling ab.
Nach knapp zwei Wochen platzte meine Puppenhaut und ich kletterte heraus. Vorsichtig entfaltete ich meine Flügel. Ich ließ sie trocknen und flatterte als fertiger Schmetterling im Sonnenschein über die bunte Wiese.
Vielleicht könnt Ihr mich, aber ganz sicher viele von meinen bunten Freunden auf einer Wiese entdecken.
Tschüß
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