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Vom Laub zum Humus

Zeichnung: Rotbuchenstamm mit Spechtloch und Blättern

HALLO,

 

ich bin die große, alte Rotbuche.

Seit vielen Jahren stehe ich hier am Waldrand und habe schon eine Menge erlebt.

Von einer geheimnisvollen Umwandlung möchte ich euch hier erzählen, die unter meinem Blätterdach am Waldboden geschieht.

 

 

Jedes Jahr im Herbst färben sich meine Blätter bunt und segeln zu Boden.

 Zeichnung: zerlöchertes braunes Buchenblatt mit Springschwanz

 

Kaum liegen sie unten, knabbern kleine Tiere daran herum.

 

 

 Zeichnung: Balttgerippe mit Schnecken, Würmern, Ohrenkneifer, Hundertfüßer, Tausendfüßer

 

Es sind Springschwänze, Schnecken, Asseln, Tausendfüßer, Würmer und viele andere, die von den Blättern fressen.

 

 

 

  

Die Blattreste, Zweigstückchen und Rindenteile rieseln in tiefere Schichten im Waldboden. Zusammen mit dem Kot von Tieren bilden sie den Humus.

Viele winzige Lebewesen gibt es im Waldboden, die den Humus in andere Teilchen, die Mineralstoffe, umwandeln.

Zeichnung: Rosa Regenwurm

 

 

Auch Regenwürmer, ihr habt sie bestimmt schon gesehen, fressen vom Humus und vermischen ihn dabei mit den Mineralstoffen.

 

 

Zeichnung: Buchenstamm links daneben kleine Buche

 

Die Mineralstoffe sind wichtige Nährstoffe für mich, die ich zum Leben brauche.

Mit meinen Wurzeln sauge ich sie aus dem Boden wieder auf.

So kann ich größer und größer werden und es wachsen mir jedes Jahr neue Zweige und Blätter.

 

So, nun wisst ihr, was mit meinen Blättern am Waldboden passiert und warum der Wald nicht unter Bergen von Blättern verschwindet.