
Projekt Fließgewässerrenaturierung
Projektbeschreibung
Um die Fließgewässerdynamik und die vollständige Durchgängigkeit der Fließgewässersysteme erhalten und wieder herstellen zu können, ist die Kenntnis über vorhandene Störungen im Fließgewässer eine notwendige Voraussetzung.
Im Einzugsgebiet von Schleuse, Hasel und Ilm werden bauliche Anlagen an Fließgewässern kartiert und Bewertungen zu deren Einfluss auf die natürlichen Funktionen der Fließgewässer vorgenommen. Diese Ergebnisse dienen dann als Grundlage für Fließgewässer-Renaturierungsmaßnahmen.
Bisher wurden 941 sichtbare künstliche Gewässerveränderungen an den Bachläufen außerhalb von Ortschaften erfasst (Stand November 2011).
Unnötige Unterbrechungen der Gewässer sollen nach einem entsprechenden Bewertungsschritt zurückgebaut werden. Die Entwicklung und Wiederherstellung größerer zusammenhängender, naturnaher Fließgewässer wird angestrebt.
Träger und Beteiligte
Träger des Projektes ist Biosphärenreservatsverwaltung in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen sowie mit Behörden und Unternehmen.
Forschungseinrichtungen unterstützen die Bewertung der Beeinträchtigungen auf Grund von Verbauungen an Fließgewässern (ERDTMANN 2009, GEORGI 2006, LUTHE 2009, TRAUT 2009, ZABEL 2004).


Karte: Baulichen Anlagen an Fließgewässern im Biosphärenreservat


Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Umsetzung der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
Interaktive Karte: "Fließgewässer-Einzugsgebiete"
Klicken Sie auf die rot umrandeten Einzugsgebiete in der Karte und Sie erhalten Informationen zu den Fließgewässer-Renaturierungsmaßnahmen in einzelnen Einzugsgebieten.


