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Projekt Fließgewässerrenaturierung

Projektbeschreibung

 Um die Fließgewässerdynamik und die vollständige Durchgängigkeit der Fließgewässersysteme erhalten und wieder herstellen zu können, ist die Kenntnis über vorhandene Störungen im Fließgewässer eine notwendige Voraussetzung.

Im Einzugsgebiet von Schleuse, Hasel und Ilm werden bauliche Anlagen an Fließgewässern kartiert und Bewertungen zu deren Einfluss auf die natürlichen Funktionen der Fließgewässer vorgenommen. Diese Ergebnisse dienen dann als Grundlage für Fließgewässer-Renaturierungsmaßnahmen.

Bisher wurden 940 sichtbare künstliche Gewässerveränderungen an den Bachläufen außerhalb von Ortschaften erfasst (Stand Dezember 2009).

Unnötige Unterbrechungen der Gewässer sollen nach einem entsprechenden Bewertungsschritt zurückgebaut werden. Die Entwicklung und Wiederherstellung größerer zusammenhängender, naturnaher Fließgewässer wird angestrebt.

 

Träger und Beteiligte

Träger des Projektes ist Biosphärenreservatsverwaltung in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen sowie mit Behörden und Unternehmen.

Forschungseinrichtungen unterstützen die Bewertung der Beeinträchtigungen auf Grund von Verbauungen an Fließgewässern (ERDTMANN 2009, GEORGI 2006LUTHE 2009, TRAUT 2009, ZABEL 2004).  VerrohrungStauwehr

 

 

 

 

 

 

Verrohrung Stauwehr im Bach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karte: Baulichen Anlagen an Fließgewässern im BiosphärenreservatÜbersichtskarte Störstellen

 Wehr wurde beseitigt

 

 

 

 

 

 

Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Umsetzung der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.


Interaktive Karte: "Fließgewässer-Einzugsgebiete"

 Klicken Sie auf die rot umrandeten Einzugsgebiete in der Karte und Sie erhalten Informationen zu den Fließgewässer-Renaturierungsmaßnahmen in einzelnen Einzugsgebieten.

karte-einzugsgebiete
Einzugsgebiet Schorte
Einzugsgebiet Vesser