
Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald (Überblick)
Ein Biosphärenreservat gliedert man in:
- Entwicklungszone(n)
- Pflegezone(n)
- Kernzone(n)
Die Gesamtfläche des Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald umfasst 17080 ha.
Die Entwicklungszone (14570 ha, 85,3%) umgibt die Kern- und Pflegezonen und besitzt den größten Flächenanteil. Sie dient dem Erhalt der typischen Landschaftsbilder durch nachhaltige Nutzungen, z. B. Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsentwicklung.
Die Pflegezonen (1949 ha, 11,4%) enthalten zahlreiche geschützte und gepflegte Biotope, deren Nutzung und Pflege mit den Belangen des Naturschutzes abgestimmt werden und sie schützen die Kernzonen vor Beeinträchtigungen.
- Vessertal, zwischen Vesser und Breitenbach
- Harzgrund, bei Suhl
- Schneekopfmoor am Teufelskreis, bei Gehlberg
- Seiffartsburg, bei Gehlberg
- Reifberg, bei Stützerbach
- Erbskopf, bei Ilmenau
- Marktal und Morast, bei Stützerbach
- Oberlauf der Gabeltäler, zwischen Frauenwald und Neustadt a.R.
Kernzonen (562 ha, 3,3%) sind besonders naturnahe, ursprüngliche Lebensräume ohne wirtschaftliche Nutzung. Dazu gehören im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald Moore, Waldflächen, ehemalige Wiesen und naturnahe Bachabschnitte.
- unteres Vessertal
- Oberlauf der Gabeltäler
- Marktal und Morast
- Schneekopfmoor am Teufelskreis
- Beerbergmoor
- Schüßlersgrund

Autor: Verwaltung Biosphärenreservat
Weitere Informationen zur Zonierung findet man hier.
Bezüglich der Naturausstattung im Biosphärenreservat kann man sich zu folgenden Themen informieren:
Bach, Flechten, Gewässer, Klima, Moor, Pflanzen, Pilze, Tiere, Wald, Wiese.

