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Wald selbst erleben
Der Thüringer Wald war ursprünglich ein geschlossenes Waldgebiet aus überwiegend Mischwäldern mit Nadel- und Laubbäumen in unterschiedlicher Zusammensetzung. Reine Fichtenwälder waren weitgehend auf die rauhen Kammlagen beschränkt.
Auch in den heutigen Wäldern lässt sich häufig der ursprüngliche Standorttyp an den typischen Bodenpflanzen erkennen. So weisen das Wollige Reitgras, der Siebenstern und der Rippenfarn auf einen natürlichen Fichtenwaldstandort hin.
Im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald sind ca. 90 % der Fläche mit Wald bedeckt. Etwa die Hälfte davon sind naturnahe Waldbestände. Hier finden Sie die verschiedenen Baumarten wie Buche, Bergahorn, Fichte und Tanne aber auch Bäume verschiedener Altersstufen bis hin zu Alt- und Totholz, Sträucher und eine reiche Bodenvegetation mit Beerstäuchern, Gräsern und Moosen.
Diese strukturreichen Wälder beherbergen viele bekannte aber auch selten gewordene Tierarten wie den Schwarzspecht, Hohltaube, Rauhfußkauz, Waldeidechse, Baummarder und Haselmaus.
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8. Februar 2012
7. Februar 2012
26. Januar 2012

